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Magnetfeldtherapie - Die stille Heilkraft

Die Magnetfeldtherapie hat in den letzten Jahren die Schwelle von der klinischen Randerscheinung zur populären, naturnahen und weit verbreiteten Therapieform überschritten. Seien es Abnützungen des Bewegungs- und Stützapparates oder Gewebserkrankungen, auch Arterienerkrankungen, Immunschwäche, Allergien sowie Migräne.

Die Magnetfeldtherapie hilft bei:

Kopfschmerzen

Wirbelsäulenerkrankungen

(chronisch, entzündliche, degenerative und altersbedingte Prozesse
der Wirbelsäule mit Beteiligung der Bandscheiben)

Knie- und Hüftgelenkserkrankungen

1.: akut entzündliche Gelenkserkrankungen
2.: Arthrose der Knie- und Hüftgelenke

Knochenheilungsstörungen und Knochenfrakturen
(im Bereich der Nachbehandlung)

Schlafstörungen
(psychovegetatives Syndrom, Überforderungssyndrom, hyperkinetisches Herzsyndrom und ähnliche psychosomatische Störungen, reaktive Depression)

Wetterfühligkeit
(Stimmungslabilität, Kreislauflabilität, klimatische Beschwerden, Migräne,
Asthma bronchiale, Überfunktion der Schilddrüse)

Beschwerdebilder innerhalb des rheumatischen Formkreises

Organische Leiden
Allergien, Multiple Sklerose, Immunschwäche, Verdauungsstörungen, Herzschwäche,
Regelbeschwerden, Rheumatismus, Arthritis, Arthrose, Nierenerkrankungen akut- chronisch, Durchblutungsstörungen, Gedächtnis- und Lernschwäche, Muskelschwund,
Stirnhöhleneiterung, Polyarthritis, Tennisarm, Stoffwechselstörungen.

Sämtliche Abnützungen des Gelenk- und Stützapparates
sowohl akut wie auch bei chronischen Leiden

Rascheres Heilen von Knochenbrüchen oder Osteoporose, Bandscheibenleiden, Abnützung sämtlicher Gelenke, Hüft- oder Kreuzschmerzen, Gesichtsnervlähmung, Wundheilungsverzögerung, Zahnbehandlungen und vieles mehr.

Die Geschichte der Magnetfeldtherapie reicht weit zurück. Als eine der ältesten und natürlichsten Therapiemethoden der Welt wurde sie schon vor 5000 Jahren eingesetzt. Die Ägypter wandten Magnete zur Behandlung verschiedenen Erkrankungen an. Die Chinesen legten kleinste Magnete auf schmerzende Stellen und erzielten damit verblüffende Heilerfolge. Paracelsus bezeichnete den Magneten sogar als „Fürsten aller Lebensgeheimnisse“. Später wandte sich der österreichische Arzt Franz Anton Messmer der erfolgreichen Behandlung mit Magneten zu. Dem Entdecker des pulsierenden magnetischen Großfeldes, Dr. Gleichmann, gelang es schließlich, durch die Konstruktion einer Induktionsspule die ersten moderneren Therapiegeräte zu entwickeln.

Wir alle kennen den Ausdruck „Magnetfeld“ der Erde. Es ist ein Kraftfeld, das zwischen Nordpol und Südpol in Magnetfeldlinien verschiedener Stärke (sie hängt von der Dichte der Linien ab) verläuft. Neben diesen natürlichen Magnetfeldern gibt es aber auch künstlich erzeugte, elektromagnetische Felder, die von einer Strom führenden Spule ausgehen.

Unser Körper ist aus Billionen von Zellen aufgebaut. Egal ob es sich um eine Leber- oder eine Nierenzelle handelt, egal welche vielfältigen Aufgaben die Zelle hat, ihr Aufbau und ihre Funktionsweise bleiben immer gleich. Wir unterscheiden den Zellkern mit dem Erbgut in seinem Inneren, die Zellwand und das dazwischen liegende Zellwasser. Im Zellwasser schwimmen die verschiedenen Zellorganellen. Erwähnenswert sind hier vor allem die Mitochondrien, diejenigen Zellorganellen, die für die Energiegewinnung der Zelle verantwortlich sind und in der Magnetfeldtherapie eine große Rolle spielen. An der Zellwand spielt sich ein lebensnotwendiger, elektrischer Vorgang ab.

Die pulsierenden magnetischen Felder bewirken eine Verschiebung des Ionenflusses durch die Zellmembran. Aus den dadurch entstehenden Veränderungen an der Zellgrenzfläche resultiert eine erhöhte Durchlässigkeit der Zellmembran. Es kommt zu einer Anhebung des Membranpotentials und zu einer positiven Beeinflussung des Zellstoffwechsels. Weiters wird auch ein verbesserter Sauerstoffpartialdruck im Gewebe gemessen. Daraus schließt man auf eine verbesserte Sauerstoffnutzung der Zelle und eine Stimulierung des Immunsystems.

Aus der Sicht des Patienten ist die Methode angenehm entspannend und bewirkt schon nach wenigen Behandlungen ein allgemeines Wohlbefinden. Besonders ältere Menschen, an denen schon vieles versucht wurde, sind angenehm überrascht vom Schwinden oder der beachtlichen Linderung ihrer Schmerzen.